Nadejda Koseva – DAS RITUAL
Nadejda Koseva wurde 1974 in Sofia, Bulgarien, geboren. Sie studierte von 1996 bis 2002 an der Nationalen Akademie für Theater und Filmkunst in Sofia Regie; außerdem studierte sie Produktion an der Holländischen Film- und Fernsehakademie in Amsterdam. Parallel dazu war sie als Produktionsassistentin und als Regieassistentin bei verschiedenen Filmen tätig. Heute arbeitet sie als Autorin und Regisseurin.
Cristian Mungiu – DAS MÄDCHEN UND DER TRUTHAHN
Cristian Mungiu, geboren 1968 in Iasi, Rumänien, absolvierte von 1989 bis 1993 ein Studium der Englischen Literaturwissenschaft, bevor er anschließend, von 1994 bis 1998, Filmregie an der Akademie für Film und Theater in Bukarest studierte. Bis 1998 war er als Regieassistent bei verschiedenen ausländischen Spielfilmproduktionen in Rumänien tätig, u.a. für Bertrand Tavernier. Von 2001 an arbeitete er als Drehbuchautor und Regisseur für Werbespots und Imagekampagnen. Zusammen mit Hanno Höfer und Oleg Mutu gründete er die Produktionsfirma Mobra Films. Cristian Mungius Erfolge als Drehbuchautor zeigt das 2002 beim Lithertnet Publishing House erschienene „7 screenplays“ ebenso wie die Co-Autorschaft an Dennis Hoppers Film „Gangster“ (2003). 1998 gewann Munguis Kurzfilm „Mina Lui Paulista“ den Oscar für den besten Studentenfilm, 2003 lockte sein Leinwanddebüt „Occident“ über 50.000 Besucher in rumänische Kinos, wo ein US-Blockbuster durchschnittlich 30.000 Zuschauer erreicht.
Jasmila Zbanic – GEBURTSTAG
Jasmila Zbanic, geboren 1974 in Sarajevo, Bosnien-Herzegowina, promovierte an der Theater Akademie in Sarajevo in Film- und Theaterregie. Nach ihrem Studium war sie u.a. als Puppenspielerin, Clownin und Theaterregisseurin in Bosnien-Herzegowina, Ungarn und den USA tätig. Sie ist Gründerin, Leiterin und Produzentin der Künstlervereinigung ‚Deblokada‘ sowie des ‚Theatre of Good Nourishment’ in Sarajevo. Ihre fimischen Regiearbeiten liefen mit großem Erfolg auf unzähligen internationalen Festivals.
Kornél Mundruczó – EIN KURZER MOMENT DER STILLE
Kornél Mundruczó, geboren 1975 in Gödöllö, Ungarn, studierte Regie an der Ungarischen Universität für Film und Drama. 2001 erhielt sein Kurzfilm „Afta – Day after Day“ insgesamt 14 internationale Preise. 2002 wurde sein erster Kinolangfilm „Pleasant Days“ beim Rotterdam Filmfest uraufgeführt und in Locarno mit dem Silbernen Leoparden ausgezeichnet. Gemeinsam mit der Drehbuchautorin und Produzentin Viktória Petrányi gründete Mundruczó die ProtonCinema Filmproduktion. Kornél Mundruczó arbeitet heute als Autor und Regisseur.
Stefan Arsenijevic – WUNDERBARE VERA
Stefan Arsenijevic, geboren 1977 in Belgrad, Serbien, studierte Film und Fernsehregie an der Hochschule für darstellende Künste in Belgrad. Über seine Regietätigkeit hinaus arbeitet Arsenijevic auch als Autor und Schauspieler. Seine bisherigen Filme erregten große Aufmerksamkeit auf Festivals in aller Welt und wurden vielfach prämiert, so z.B. Arsenijevics Kurzfilm „(A)torsion“, der 2003 für den Oscar als bester Kurzfilm nominiert war und den Goldenen Kurzfilm-Bären auf der Berlinale gewann.
Mait Laas – GENE+RATIO
Mait Laas wurde 1970 in Tallinn, Estland, geboren. Er studierte an der Pädagogischen Universität in Tallinn Kunst und Zeichenlehre. Es folgten ein Master-Abschluss an der Advanced School for Fine Arts in Wien und ein weiteres Master-Studium in Tallinn. Seit 2001 lehrt er an der estnischen Akademie der Künste, seit 2002 ist er Dozent am Filminstitut der Universität für Pädagogik in Tallinn. 2002 war er Absolvent des Nipkow Programm und der Television Business School für Animationsfilmer in Deutschland. Mit seiner Kurzanimation „The Way To Nirvana“ wurde er 2000 für den Besten Estnischen Film nominiert und gewann 2001 den Grand Prix des Oberhausener Kurzfilm Festivals sowie den Prix d'Animation auf dem 20. Festival International du Film d'Environnement 2002 in Frankreich. Mait Laas arbeitet als Autor und Regisseur, er dreht Animationsfilme, leitet Animationsworkshops und schreibt u.a als Kritiker für die estnische Kulturzeitung „Sirp“ und die Tageszeitung „Postimees“.






